30.5.07

Pfingsten.

(Ich glaube, das schwerste ist immer, eine Überschrift zu finden...)
Über Pfingsten waren wir also mit Freunden von Dennis in einem Ferienhaus bei Lübeck.
Das Haus war... wow. Ganz schön toll.
Es war so ein altes Bauernhaus, das innen ganz neu gemacht war, modern, mit ganz viel Holz (okay, dadurch war es auch recht laut in der Handhabung) und vieeel Platz.

Die Nobelküche:


Im Haus hatten wir einen Billardtisch, das war extremst toll, vor allem weil das Wetter am Samstag eher dürftig war.

Hühner gab es auch, die liefen ab und an durch den Garten und wurden dann von Dennis befreundet.
Die hier, äh, die... kämpfen.

Dass man einen Billardtisch auch anders verwenden kann, haben wir auch herausgefunden. Zum Tischtennis Spielen beispielsweise.

Am Sonntag sind wir dann nach Bad Segeberg gefahren, um das Noctalis anzugucken.
Das ist ein Museum, das direkt an den Kalkberg dran gebaut ist; in dem wohnen Fledermäuse, an die 20.000 Stück wohl.
Die Fledermäuse durfte man logischerweise nicht fotografieren und da das Museum eher so die Edutainmentschiene fuhr und daher nur sehr bedingt informativ, dafür aber auf eine sehr nervige Art interaktiv war, lohnte es sich auch nur bedingt, Fotos zu machen.

Im Kalkberg drin, also in der Höhle, haben wir dann immerhin eine Fledermaus rumhängen sehen. Die ging in der Besichtigung jedoch ziemlich unter, weil die Führerin lieber Geschichten von dreihöckrigen Kamelen und Drachen aus Stein, die Höhlenseen leertrinken, erzählte, als... naja, was interessantes.
Auf den Kalkberg rauf sind wir danach aber auch noch.
Da kann man runtergucken auf das Gelände der Karl-May-Festspiele.

Abgesehen davon, dass es doch eher ernüchternd aussieht (wie Kulissen aber nunmal so sind...) war ich ziemlich erstaunt, wie klein das Gelände nur ist. Oder anders gesagt, über das Verhältnis zwischen der "Bühne", den Zuschauerrängen und dem Teil, in dem man Fressalien und Co kaufen kann. Ich dachte immer, das wäre größer und beeindruckender...

Am Montag vormittag mussten wir das Haus dann wieder räumen.
Ich hab verzweifelt versucht, die restlichen Bananen an den Mann/die Frau zu bringen...

Weil wir am Montag dann schon so früh aus dem Haus raus waren und noch so viel Tag über war, haben Dennis und ich beschlossen, nach Timmendorfer Strand ins Sea Life Centre zu fahren.
Im Vergleich mit dem London Aquarium schneidet das natürlich nicht allzu gut ab, aber es war trotzdem gut.
Man kann zum Beispiel niedliche Knurrhahnlarven angucken:

Und Hummer versuchen einen durchs Glas zu attackieren...

Unsere ganz speziellen Freunde, die Rochen, sind natürlich auch vertreten.

Aus Tierschutzgründen oder so dürfen die in Timmendorfer Strand/Deutschland leider nicht gestreichelt werden. Dafür konnten wir aber Seesterne und Seeanemonen (ungiftige, zum Glück!) anfassen. Ist ja auch was.

(Beleuchtete) Quallen gab es auch:

Und einen Haifischtunnel. Der ist zwar nur drei Meter lang oder so, aber trotzdem ganz gut, weil die Haie recht dicht drüber wegschwimmen oder direkt am Glas herumliegen und man was zu sehen kriegt.

Im Souvenirshop gab es dann neben ein paar wirklich niedlichen Tieren den üblichen Kram, bei dem man sich fragt, was der nun mit Meeresbewohnern zu tun haben mag: Namensschlüsselanhänger, Plüschtäschchen mit Plüschpferden drin, Bohnen zum Züchten, auf denen Namen draufgeschrieben sind... Der übliche Ramsch eben. Naja.

Nicht aus einem Souvenirshop, aber trotzdem ziemlich zeigenswert und verstörend ist dieses Puzzle, das wir bei Netto entdeckt haben.

Was zur Hölle...?!

18.5.07

In Ermangelung einer Überschrift - keine.

So, ich hab also mal wieder was gemalt so.
Ich bin übrigens inzwischen dazu übergegangen, doch richtige Stoffmalfarbe zu verwenden. Soo teuer ist die auch nicht und letztlich ist es einfach praktischer, weil sie unempfindlicher ist, normal gewaschen werden kann und auch besser deckt.
Hier dann also mein Pulli:

Und von hinten sieht das dann so aus:

Das Kabel hab ich freihand gemalt, das ging auch besser als erwartet. Fein.
Aber so langsam sollte ich darüber nachdenken, Auftragsarbeiten anzunehmen (Zaunpfahl?!), weil wenn ich so weitermache, hab ich entweder bis zum Ende des Jahres spätestens alle meine Kleider angemalt oder ich besitze mehr Tshirts und Pullis, als ich jemals werde tragen können.

Außerdem begann der Tag heute gut mit einem Schrecken.
Post von der Uni. Was wollen die denn, Hilfe, ich bin doch normal immatrikuliert, ich benehme mich anständig, klaue keine Bücher und.... waah. Weil es in solchen Momenten doch sinnvoll sein kann, den Brief zu öffnen, hab ich das getan und - Entwarnung. Ich soll lediglich an einer Umfrage zur Beurteilung der Studienbedingungen an meiner Hochschule teilnehmen. Alles gut also.

14.5.07

So. Jetzt aber. Star Wars Tshirt.

Es sieht in etwa so aus:

Der Stoff ist nur in echt nicht ganz so... fusselig, fleckig und seltsam.
Wär sonst ja auch weniger schön.

Und es gibt ein Update bezüglich meiner Dienstaufsichtsbeschwerde. Aber kein großes...
Anscheinend war diese "nette" Person, mit der ich dort zu tun hatte, doch die, die für mich regulär zuständig ist (und nicht, wie ich dachte, die Kollegin. Herrje, ich und Gesichter...). Und bis dato konnte sie zum Sachverhalt nicht befragt werden, weil sie krankgeschrieben ist (bestimmt, weil ich so anstrengend/unerträglich war :P ). Ich möge aber Verständnis für sie und ihr Verhalten haben im Hinblick auf diese Krankmeldung - yay.
Sich darüber aufzuregen oder großartig davon anzufangen, dass auch Krankheiten nicht alles rechtfertigen, wäre wohl sehr sinnlos. Deshalb lass ich es auch.
Ich bin ja nur mal gespannt, ob da irgendwann nochmal ein Brief kommt oder ob es das nun endgültig war.

13.5.07

Pinguine und Star Wars und Roboter.

Als erstes reiche ich noch das Kalenderblatt für Mai nach.
Rutschende Pinguine :')

Ja. Und dann hab ich am Donnerstag meine Hausarbeit im Strafrecht zurückbekommen.
Das ganze lief wieder sehr juratypisch ab, kaum Kommentare am Rand, kaum Kritik (wenn man von "inhaltlich durchwachsen" mal absieht - aber hallo? Das ist eine Hausarbeit und kein Stück Speck) und am Ende eine Note, die praktisch nicht nachvollziehbar ist. Aber ich sollte mich nicht beklagen, ich hab sieben Punkte bekommen - definitiv mehr, als ich erwartet oder erhofft hatte.

Und weil außer mir auch Dennis das recht toll fand, hab ich was geschenkt bekommen. Und zwar was unglaublich gutes.
Magnete von Star Wars - aus Lego! Ohgott, wie zauberhaft einfach nur!

Leider sind die Magnete nicht wirklich stark, sie halten nicht mal ordentlich an meinen Pinnwandstreifen da, aber vermutlich können sie gerade deshalb auch gut stehen. Und das tun sie dann eben auch bei mir. Top!
Und sie passen so hübsch zu meinem neuesten, selbergemachten Tshirt. Davon kann ich grad kein gutes Foto machen, weil ich es derzeit trage, aber ich reich es natürlich nach.

Mein anderes neues Tshirt (das ist zur Abwechslung allerdings gekauft) möchte ich auch nicht vorenthalten, weil der Stoff beziehungsweise der Druck einfach wunderbar ist: Roboter!

Beep! Beep!

8.5.07

Lange Nacht der Museen in Hamburg.

Am Samstag war dann also die bereits angekündigte Lange Nacht der Museen.
Für ermäßigte 8€ haben wir uns also Tickets gekauft und sind pünktlich um 18 Uhr vor den Deichtorhallen gestanden (okay, ehrlich gesagt war es eher halb sieben, aber... egal.).
Da waren wir dann zuerst in der Ausstellung von Erwin Wurm; leider durfte man da nicht fotografieren, deshalb nur ein Foto von außen und die Information, dass es drinnen ein aufgeblähtes Haus und einen aufgeblähten Porsche gab und lauter Gegenstände samt Anleitungen, um selber Teil eines Kunstwerks zu werden.

Ich mochte das am liebsten, bei dem Dennis seinen Kopf auf einen Holzblock legen musste, ich eine Toilettenreinigerflasche darauf appliziert habe und er dann angewiesen wurde, über seine Verdauung zu sinnieren. Kunst!

Im Anschluss daran sind wir zur Kunsthalle gegangen. In der Sammlung der alten und nicht ganz so alten Künstler waren wir nur recht sporadisch, weil wir beide dem nicht so viel abgewinnen konnten.
In der Galerie der Gegenwart haben wir uns dann umso länger aufgehalten.
Dort wird unter anderem ein Tropfstein gezüchtet. Im Foyer sind lauter Pflanzen, von denen das extrem kalkhaltige Wasser nach unten geleitet wird und dort einen Stalagtiten bildet.

Und Menschen mit besonders viel Zeit oder eventuell auch Autisten haben dann die Geduld, um aus einem großen Block Gips Bergformationen rauszuklopfen. Bestehende, wohlgemerkt!
Ich bin leider nicht kompetent genug, als dass ich hier jetzt sagen könnte, welcher Berg das ist, aber vielleicht weiß es ja jemand?

Stofftierleichen hingen auch an der Wand.

Und auf den Gemälden von Daniel Richter kann man ziemlich viele tolle Details entdecken. Wie zum Beispiel diesen Superhelden, der Eulen rettet.

Danach wollten wir dann eigentlich ins Schulmuseum, haben es aber nicht gefunden. Deshalb ging es gleich weiter zum nächsten Programmpunkt, dem Zollmuseum in der Speicherstadt.
Da hab ich ein Periskop ausprobiert:

Und man konnte sich seine persönliche Zollbeamtenuniform zusammenbauen:

Außerdem hab ich mir da einen Flyer mitgenommen, der für Auktionen von beschlagnahmten, gepfändeten oder aussortierten Artikeln wirbt. Unter www. zoll-auktion.de kann man also beispielsweise ausgemusterte Polizeiboote, Damenwesten im Hunderterpack und ähnlich nützliche Dinge ersteigern.

Als wir im Zollmuseum fertig waren, war es auch schon ein Uhr nachts. Aber wir haben es trotzdem noch ins Abwasser- und Sielmuseum geschafft.
Da herrschte sogar relativ viel Andrang, aber wir konnten eine schicke Duschhaube samt Helm ergattern und durften rein.
Im ersten Raum konnte man dann sehen, was der gemeine Hamburger so in die Kanalisation entsorgt.

Hauptsächlich scheinbar Unterwäsche. Interessant.
Danach ging es dann runter zu den diversen Becken und Kanälen. Dort durfte man aufgrund der Explosionsgefahr (die Gase und so...) keine elektronischen Geräte benutzen, fotografieren war also nicht. Und ein wenig streng roch es auch...
Und dann war es auch schon zwei Uhr, die Lange Nacht war zu Ende und wir hatten dann abschließend noch wahnsinniges Glück, weil wir durch Zufall einen Nachtbus gefunden und erwischt haben, der es uns ersparte, bis fünf oder so in Hamburg rumzuhängen und dann noch viel Geld für ein Taxi auszugeben.

Am Sonntag waren die Karten dann auch noch gültig, weshalb wir das gute Wetter genutzt haben und nochmal unterwegs gegangen sind.
Zuerst haben wir uns im Gebäude von gruner+jahr die Fotos vom World Press Award angeguckt und sind dann, nicht zuletzt aufgrund der räumlichen Nähe, zur Rickmer Rickmers gegangen.
Irgendwie gibt's davon kein schönes "Ganzkörperfoto", aber Dennis hat mir ein Buddelschiff geschenkt, und da erkennt man ja auch was:

Die Rickmer Rickmers also.
Man konnte ein Video aus den Fünfzigern oder so über Segelschiffe angucken und alte Kajüten besichtigen und die Schiffsglocke hab ich auch klingeln lassen.

Danach wollten wir es nochmal mit dem Schulmuseum versuchen und siehe da, wir haben es gefunden.
Ich hab dann erstmal ein Gedicht für den Kaiser vorgetragen.

Und in einer Vitrine haben wir ein winzigkleines Modell von einem Faultier entdeckt.
Das war ziemlich toll. Leider konnten wir es nicht mitnehmen, weil es hinter Glas war. Dabei hätte es sich so gut gemacht auf meinem Schreibtisch, neben dem Buddelschiff...

Nach dem Schulmuseum waren wir noch im Kino und haben Spiderman 3 geguckt, der war soweit ganz gut. Kann man sich anschauen.
Ordentlich platt waren wir dann allerdings auch, das viele Rumlaufen strengt halt doch an und jünger werden wir ja alles nicht... :P

Und heute hab ich noch ein Tshirt bemalt.

Ich hab es natürlich mal wieder geschafft, auf den letzten Metern noch den Stoff drumrum zu versauen, aber zum Glück ging es auch dieses Mal recht gut raus und ich kann zufrieden sein.

[Nachtrag: Ich hab ganz vergessen dankend zu erwähnen, dass mal wieder so ziemlich alle Fotos von Dennis sind. Das tu ich hiermit aber nun.]

2.5.07

Maifeierei (Entschuldigung...) und NOCH was Kaputtes.

Benny und ich (Danny hat nur ein sehr, sehr kurzes Gastspiel gegeben) haben auf Ingas Partey in den Mai gefeiert. Wir haben uns selber einen Ehrengaststatus zugesprochen, nachdem Inga den ganzen Alkohol in unserem Bierkühlschrank lagern durfte - das ist nur fair. Direkte Vorteile hatten wir davon allerdings auch keine...
Aber weil wir so nett sind, haben wir nicht nur aus Kreppband eine hübsche Schleife für den Wein (der im Übrigen sehr lecker war *hust*) gebastelt, sondern auch ein phantasievolles, individuelles Cover für eine CD mit irgendeinem Schnulzensoundtrack.

Es war dann trotz einer hohen Quote von komischen Leuten (Architekten sind irgendwie wie BWLer oder so...) recht gut, Benny und ich haben uns mit Matti und Vero (die kannte ich schon sporadisch von der Uni) angefreundet und spontan eine Gegenpartey gestartet.
Dementsprechend platt war ich dann auch am nächsten Morgen, aber es half alles nix, ich musste (und wollte natürlich auch) nach Hamburg, Dennis und ich waren gewillt, Abenteuer zu erleben.
Ich hatte dann auch sofort eines, denn der Metronom war so halb kaputt, jedenfalls kam eine Durchsage, der Zug könne nicht schneller als 100 Km/H fahren, sonst passiert... ja, das sagten sie uns nicht, aber ich will es vielleicht auch gar nicht wissen. Jedenfalls hing ich dann ziemlich unfreiwillig eine Stunde in Uelzen fest.
Schlussendlich kam ich dann natürlich aber doch noch in Hamburg an und wir sind am Hafen herumgelaufen, haben auf dem Kiez in einer Spielhalle Zombies erschossen und um die Wette getanzt (Ratet, wer verloren hat...) und sind dann mit dem Bus nach Övelgönne gefahren, damit ich mir die ganzen Schiffe auch mal bei gutem Wetter angucken kann. Die Idee hatten leider ziemlich viele andere Leute auch noch, weshalb es recht voll war und wir nur bedingt gewillt waren, uns dort noch länger rumzutreiben.
Aber gelohnt hat es sich trotzdem, ganz definitiv.

Ja. Und dann hab ich aufgrund von, hm, Fehlinformation, fehlgeschlagener Kommunikation oder was auch immer mein Dinosauriertshirt zu warm gewaschen, weshalb ich es heute nachmittag so aus der Maschine ziehen konnte:

Vierzig Grad sind offensichtlich zu viel.
Die beiden Anderen hab ich dann umgehend einem Wollwaschprogramm (kalt und ganz viel schonend) ausgesetzt, das haben sie gut überstanden - ein Glück.
Weshalb die Überschrift vielleicht ein wenig irreführend ist, schließlich kann ich das Dinosauriertshirt recht einfach retten und weiß nun, wie man mit acrylfarbbemalten Kleidungsstücken umzugehen hat.

Und am kommenden Wochenende (Herrje, und das ist schon so bald!) ist in Hamburg die Lange Nacht der Museen, das klingt vielversprechend und wird bestimmt toll :)