19.6.07

Zwei Fragen.

Erstens.
Wer kauft unlizensierte Fanartikel mit Schreibfehlern? Bitte mal bei mir melden, das interessiert mich dann doch...

Zweitens.
Wieso erlebe ich es jedes Mal, wenn ich vom Bahnhof aus wegfahre, aufs Neue, dass Menschen, die aus ankommenden Zügen aussteigen (und dass sie ortsfremd sind, zählt in diesem speziellen Fall nicht), voller Hoffnung in das unten abgebildete, dunkle Loch marschieren, weil sie es für den Ausgang halten?

Werden einfach täglich Analphabeten mit dem ICE nach Hannover gefahren, damit sie mal... Spaß haben? Reichen Hinweisschilder und eine alles andere als ausreichende und bahnhofstypische Beleuchtung nicht aus? (Das Schild, das am linken oberen Bildrand angedeutet ist, weist übrigens zum Ausgang...)
Plus. Dieses Phänomen spaltet die umstehende Bevölkerung in zwei Schichten: Die einen versuchen das Analphabetenvolk durch Schreien, Rufen und Fuchteln auf den Holzweg aufmerksam zu machen - die anderen stehen daneben und sind wahlweise verwundert, belustigt oder beides. Ihr dürft raten, in welche Gruppe ich gehöre...
Nur wirkt sich das so langsam doch auf mich aus: Ich frage mich wirklich, wohin dieser Tunnel führt. Eines Tages verkleide ich mich glaube ich mal als Tourist und spaziere da runter. Wenn ich dann nicht mehr auftauchen sollte, weiß man ja, wo ich bin.

15.6.07

Unkultur und Rassekatzen.

Mit etwas Verspätung nun also. Am 07. war wieder mal eine Unkultur. Gemeinerweise war die Uni der Meinung, dass ich dann auch eine Klausur zu schreiben habe, weshalb ich erst spät in Hamburg ankam und nur noch den Budenixauftritt erleben durfte. Augenzeugenberichten sowie Videomitschnitten zufolge hab ich davor aber auch nicht wirklich was verpasst...

Der Budenixauftritt war natürlich aber ganz große Klasse, nicht zuletzt, weil Dennis ein wunderschönes, silbernes Cape trug (das man auf dem Bild natürlich nicht sieht...), das ich genäht hab.
Und tolle Cocktails gab es auch. Anselm hat weder Kosten noch Mühen noch... irgendwas gescheut und alles, was ihm unter die Finger kam, zusammengemischt und mit Sellerie dekoriert - toll!

Am Sonntag dann waren Dennis und ich wo, wo wir noch nie zuvor waren und wo wir eventuell auch nie mehr wieder hingehen werden - auf einer Rassekatzenausstellung. Jawoll, Rassekatzen, toupiert und frisiert und bis zum gehtnichtmehr drapiert werden - prämiert und angestiert.
Nachdem es schon gut losging (Zitat Dennis: "Mich hat grad ne Katze in den Rücken gebissen"), schauten wir uns erstmal um und stellen fest, dass wir die allermeisten Katzen nicht wirklich hübsch fanden. Von der Lethargie mal ganz abgesehen (aber okay, in der Halle war es auch ziemlich warm und kleine Käfige sind normalerweise auch nicht der bevorzugte Lebensraum) findet der gemeine Katzenzüchter augenscheinlich genau die Katzen schön, die sonst keiner mag: mopsgesichtig, grimmig und irgendwie ditschig dreinblickende Püschelviecher.
Zum Glück gab es aber auch ein paar wirklich gute Exemplare, so zum Beispiel ein Käfig, der gefüllt war mit fünf kleinen Babies der Rasse Britisch Kurzhaar. Die waren lieb.
Bei den Preisverleihungen haben wir dann noch gelernt, dass man Rassekatzen am besten wie Maschinengewehre präsentiert (Vorderbeine umgreifen, Hinterbeine umgreifen, Katze langziehen und schräg vor den Körper halten), dass man an den Namen der Katzen das Niveau der Besitzer erkennen kann (Oder ist es wirklich so, dass man bezüglich der Namensgebung praktisch keinen Spielraum hat und Namen wie Twinkle Kitty´s Bootylicious [sic!] oder Big-Hannibals Impossible Dream unumgänglich sind?) und dass selbige ihren Tieren doch öfters auch mal ähneln.
Danach hatten wir dann doch genug von Rassekatzen und sind vor der Hitze ins klimatisierte Kino geflüchtet. Wir haben "Die Eisprinzen" gesehen - sehr empfehlenswerter Film.

6.6.07

Ein Jubiläum und ein gelöstes Mysterium.

So. Erstmal wieder das obligatorische Kalenderblatt:

Dann das Jubiläum: ein Jahr mein Blog! Auf den Tag genau. Wuhuuu!
Liest das eigentlich noch jemand? (Okay, das ist eine rhetorische Frage, ich glaube wenigstens teilweise zu wissen, wer mitliest.) Und wenn ja - wieso krieg ich nur so wenig Kommentare? (Das ist nun ein Wink mit dem Zaunpfahl, liebe Lesende!)
Ich bin jedenfalls gewillt, weiterzumachen. Ha!

Und nun zum gelösten Mysterium.
Bereits vor einiger Zeit waren Danny und ich bei Ikea und haben da an so einer Kinderbespaßungsstation ein Suchspiel gemacht. Genauergesagt dieses hier:

Man muss sechs Fehler finden - wer genau hinguckt, sieht, dass nur fünf eingekreist sind. So weit sind Danny und ich nämlich nur gekommen. Wo ist der verdammte sechste Fehler?
Weil uns das keine Ruhe gelassen hat, sind wir gestern nochmal zu Ikea gefahren (Okay, nein, das ist eine Lüge, wir sind hingefahren, um uns vollzufressen.), haben eine Angestellte da befragt und uns konnte tatsächlich weitergeholfen werden.
Die Lösung ist allerdings ein wenig frustrierend. Es ist nicht - wie Dennis vermutete - die Angabe, dass sechs Fehler versteckt sind.
Es ist nämlich so, dass jede Minute oder so kurz am rechten unteren Bildrand kurz eine Giraffe auftaucht und einem die Zunge rausstreckt, dann verschwindet sie wieder. Und das ist der sechste Fehler. Na toll!

3.6.07

Dürfen die das?

Ein Schelm, wer böses dabei denkt...

Spielwarenläden sind in jedem Fall eine gute Sache...

1.6.07

Attention, attention!

An dieser Stelle möchte ich es mir nicht nehmen lassen, darauf hinzuweisen, dass wir heute sowohl den Internationalen Tag der Milch als auch den Weltbauerntag feiern.
Viel Spaß dabei!