30.11.07

Ich danke der Academy...

und vielmehr allen, die in den letzten Wochen und Monaten mein Gezeter, Gejammer und sonstiges über Simon ertragen haben. (Ach, als hättet ihr nicht auch profitiert von seinen literarischen Ergüssen, seinen Lebensvorstellungen und vor allem diesem einen bestimmten Bild von der SPD-Seite da!)
Er ist weg, endgültig weg. Bennies Zimmer wird hoffentlich nie wieder auch nur ansatzweise so aussehen:

(Einen Preis bekommt, wer auf dem Bild die offene Packung Kochschinken findet...)
Es kann nicht nur besser werden, es muss besser werden!

29.11.07

Promi gesucht!

Es geht um Folgendes: Das Internet soll mal wieder kindersicher oder kindersicherer gemacht werden. Und wie stellt man das am besten an? Richtig, man kreiert ein Maskottchen, das den lieben Kinderlein dann sagt, dass nicht alles im Internet für Kinderlein ist und... Ach, keine Ahnung!
Jedenfalls ist da der neueste Streich scheinbar die Raupe Finn, und die sieht per se schon relativ, nun ja, jedenfalls nur bedingt vertrauensselig aus so.

Aber - und das wurmt (Hahaaaa!) mich viel mehr: Die Raupe Finn erinnert mich (und nicht nur mich!) an jemanden. An einen höchstwahrscheinlich deutschen Schauspieler, von dem es auch ein Foto gibt, auf dem er eine Sonnenbrille und eine eventuell auch blaue Baseballkappe trägt. Eventuell ist auch ein roter Pulli involviert, aber da mag ich mich auch täuschen.
Jedenfalls bitte ich dringend um die Mithilfe der Bevölkerung - ihr wisst doch auch, wie das ist, wenn einem was praktisch auf der Zunge liegt und man nicht drauf kommt...

27.11.07

Nerdhumor.

Vermutlich ist es endgültig um einen geschehen, wenn man in - äh, wie heißen die denn? - Menschlichkeitskontrollbuchstaben plötzlich allumfassende Sinnfragen entdeckt.

What the fuck to be?!

26.11.07

Aus dem Weg, ich bin automobil!

Seit heute - oder seit gestern, wenn man es ganz genau nehmen will - bin ich endlich mal wieder stolzer Besitzer eines Velozipeds.
Ich hab es bei eBay ersteigert und nach einem Gewaltmarsch durch Langenhagen konnte ich es dann auch gleich ausprobieren. Läuft.
So in etwa sieht es aus, wenn es am Bahnhof steht und mit mir in der Schweinekälte auf die SBahn wartet:

Jetzt fehlt nur noch ein Schloss, damit es meins bleibt. Und eine Luftpumpe. Dann ist es perfekt und ich werde intensiv am Ausbau meiner Fußballerwaden arbeiten.

22.11.07

Man hat mir die Unschuld geraubt!

Das Internet war es. Oder meine Eltern. Oder beide zusammen.

Zur Vorgeschichte: Mein Papa hatte immer so ein Lederetui für seine Papiere, das Portemonnaie und das, was Mann (ja, Entschuldigung) eben so braucht.
Das Ding wurde seit jeher "Buko" genannt.
Eventuell weiß jeder außer mir seit ebenfalls jeher, wofür das steht, was das Wort bedeutet. Ich wusste es nicht.
Und vorhin hab ich zufällig im Internet (da sag noch mal einer, das wäre zu nix nütze) gelesen, wofür Buko steht.
BeischlafUtensilienKOffer. Mama! Papa! Vor den Kindern!
Also Muttern angerufen, konfrontiert, für Gelächter gesorgt und erfahren: "Als das hat der Papa das aber nicht benutzt."
Na immerhin etwas, hallelujah!

21.11.07

"Menschen, ey!"

Um mal meinen allerbestesten Freund auf der ganzen weiten Welt Dunja zu zitieren.
Menschen können... krass sein.
Im Zuge der Erstsemestertutoriumsbespaßung waren wir gestern bei einer Verhandlung am hiesigen Landgericht. Es ging um einen versuchten Mord.
Der 25jährige Angeklagte verfügt - und es verwundert leider kaum - über ein stattliches Vorstrafenregister, keine Ausbildung, dafür aber HartzIV. Zu seinen Hobbies zählen scheinbar täglicher Bier- und Haschischkonsum (4 Liter bzw. 10g am Tag). Dazu Antidepressiva und fertig ist das Gürteltier.
Und eines Abends im März ist er scheinbar ausgetickt. Er ist geständig, er bereut, aber das ändert nichts daran, wie fassungs- und sprachlos einen das zurücklässt. Er hat einen ihm gänzlich Unbekannten nachts an der Ampel gefragt, ob er zu ner Party ginge, ob man mitfeiern könnte. Der Geschädigte hat das ignoriert, das ist ja prinzipiell auch keine allzu dumme Taktik, wenn man es mit etwas zwielichtigen Gesellen zu tun hat.
Wenn man dann aber plötzlich ein Messer im Hals stecken hat, hilft auch das beste Ignorieren nichts mehr. Zum Glück gibt es dann Notoperationen und und und. Aber trotzdem.
Als Außenstehender, eventuell unter glücklicheren Bedingungen Aufgewachsener, sitzt man dann da und kriegt den Mund nicht mehr zu.
Ja, ich weiß, dass Jura oder Strafrecht nicht die besten Grundlage ist, um an das Gute im Menschen zu glauben, aber... Holla. Morgen früh gibt's vermutlich das Urteil.

Und noch was Verstörendes, aber viel erträglicher und irgendwie dann doch anders:

Süßigkeiten aus Frucht und Stein. Tolles neues Konzept, zumindest wenn man über ein intaktes Gebiss verfügt und das gern ändern möchte. Oder so.

17.11.07

Der Verfassungsschutz und das Studivz...

... die haben rein gar nix miteinander zu schaffen, aber irgendeine Überschrift braucht man ja. (Naja, eigentlich nicht, aber... egal.)
Jedenfalls war heute (Oh! Nee, gestern!) mal wieder Cocktails trinken im Kabuki angesagt und selbstverständlich habe ich wieder sensationell schlechte Fotos mit meiner Handykamera geschossen. (Exkurs: Ich bilde mir nach wie vor ein, gelesen zu haben, dass mein Handy über einen Blitz verfügt. Aber wo versteckt der sich? Sony Ericsson W810i, falls jemand suchen will.)
So, nun aber zurück zu den sensationell schlechten Bildern. Die meisten hab ich leider dermaßen verwackelt, dass sie zu absolut nichts mehr zu gebrauchen waren, deshalb muss ein einziges Bild ausreichen.
Es ist ja nämlich so, dass Dani beim Verfassungsschutz arbeitet, und abgesehen davon, dass sie alle unsere Gespräche natürlich mitstenografiert hat, bekamen wir Verfassungsschutzfanartikel, Merchandise sozusagen, zu sehen. Passi bekam das dann sogar geschenkt, wir anderen alle nicht, gemein.
Neben einem Kugelschreiber und Notizblöcken mit zur Achtsamkeit mahnenden Slogans (irgendwas mit "Das Auge sieht alles, wenn man es lässt", gibt's auch noch für alle anderen Sinnesorgane, niemand kommt zu kurz) gehören dazu auch Zettelblöcke. Und weil Verfassungsschutz 'ne dufte Sache ist, sind die dann jugendlich-witzig-cool und greifen das WM-Thema des vergangenen Jahres auf und mahnen erneut zur Achtsamkeit, dieses Mal aber in lustig und bunt und mit Tieren:

Laut Dani verfügt der Verfassungsschutz auch über drei Maskottchen, Hunde in unterschiedlichen Aggregatszuständen (die Ohren aufstellend, bunt gepunktet und dalmatinerhaft), die - so hoffe ich jedenfalls - auch im offiziellen Briefkopf sämtlicher verfassungsschützender Korrespondenz auftauchen.

Und das Studivz war vorhin auch mal recht gut so.
Während es links unter dem Schlagwort "Klartext" vor Spam und Kettenmails nach dem Motto "Wenn du diese Nachricht nicht an alle deine Freunde, deren Feinde und den Postboten deiner Großmutter väterlicherseits weiterleitest, implodiert dein Duschgel, dein Mitbewohner bekommt Beulenpest und Bayern München wird Fußballweltmeister" warnt, erhält man nach dem Abschicken einer Nachricht die frohe Kunde, zu den glücklichen Auserwählten zu gehören, die ein kostenloses iPhone bekommen.


Wirklich ganz kostenlos. Und wirklich ein iPhone. Und man muss nur den Link klicken. Ja.
Und wer diesen Blogeintrag seinem Haustier vorliest, bekommt ein Nokia 3210 von Bill Gates geschenkt. Gute Nacht!

12.11.07

Späte Rache.

Nachdem ich ja Anfang diesen Jahres (zusammen mit Leuten) den Sturm Kyrill einfach mal ignoriert hatte, dachte sich das Wetter nun scheinbar, dass es so nicht geht und ich auch noch meinen Teil abbekommen sollte.
Es begab sich also zu der Zeit, dass ich vergangenen Freitag in die große Stadt nach Hamburg fahren wollte, um dort liebe Menschen zu treffen und alkoholische Getränke zu genießen.
Das ist normalerweise gar kein Problem, das ist nicht mal zu Streikzeiten ein Problem, weil die metronom Eisenbahngesellschaft privatisiert ist und mit der GDL eh nix am Hut hat.
Es wird aber zu einem Problem, wenn man in Lüneburg steht, eigentlich 45 Minuten später verabredet ist und plötzlich durchgesagt wird, dass Sturm Tilo einen Baum auf eine Oberleitung geweht hat, die sofort nachgab und somit jede Weiterfahrt unmöglich machte.
Also Schienenersatzverkehr. Grandioserweise war die Oberleitung auch erst kurz vor meiner Ankunft in Lüneburg kaputt gegangen, weshalb es gut 35 Minuten dauerte, bis Busse organisiert waren.
Nachdem dann größere und kleinere Unklarheiten (unter anderem auch das Fahrtziel der Busse) geklärt waren, ging es mit drei absolut überfüllten Bussen los durch die hintere niedersächsische Wallachei. Ortskundigen Mitreisenden zufolge nahmen wir dabei auch noch einen netten Umweg, so dass sich die Fahrzeit von eigentlich ca. 20 Minuten auf etliches mehr ausdehnte.
Schließlich kamen wir aber im wunderschönen Winsen an der Luhe an, wo auch bereits ein Metronom darauf wartete, uns weiter nach Hamburg zu transportieren. Die freundliche Zugbegleiterin rief jedem beim Einsteigen gleich mal zu, dass sie nicht wisse, wann es weiterginge. Gute Aussichten.
Nach einer Viertelstunde kam dann eine Durchsage: "Liebe Fahrgäste, leider befindet sich unser Lokführer noch in Lüneburg. Er hat sich jetzt aber ein Taxi genommen und sollte in 20 bis 30 Minuten hier sein und dann geht's weiter". Fein, wir haben also den wichtigsten Mann in Lüneburg vergessen.
Irgendwann kam der Lokführer dann aber auch an und wir setzten uns tatsächlich in Bewegung. Um gleich darauf wieder anzuhalten und wieder loszufahren und anzuhalten und... Anstatt dass wir nämlich wie normalerweise und planmäßig ab Winsen nur noch in Harburg und am Hamburger Hauptbahnhof halten, nahmen wir nun jedes Kuhdorf mit, hielten an jeder Milchkanne und... warum? Keine Ahnung, ich habe auch keinen gesehen, der dort ausgestiegen wäre.
Und dann folgte auch schon die nächste Überraschung, natürlich wieder in Form einer Durchsage: "Liebe Fahrgäste, dieser Metronom fährt jetzt nur bis Harburg und von dort aus direkt weiter nach Bremen. Wenn Ihr Reiseziel Hamburg Hauptbahnhof ist, so bitten wir sie, in Harburg auszusteigen und mit der SBahn weiterzufahren." Gerade als sich mehr oder weniger viel Empörung breit gemacht hatte, gab es allerdings eine Form von Entwarnung: "Höchstwahrscheinlich fährt dieser Metronom nun doch zum Hauptbahnhof durch". Tat er dann glücklicherweise auch und ich war in der Rekordzeit von vier Stunden (statt normalerweise 2:20) endlich in Hamburg. Der Rest des Abends und des Wochenendes war dann zum Glück auch um Welten besser als der Beginn.

Ach ja. Und ihr dürft raten, wer natürlich in dem Abteil saß, in dem alle Asis dieser Welt waren, die ihre Handylautsprecher strapazierten, "lustige" Kommentare herumbrüllten und auch sonst herausragend angenehme Mitreisende waren.

6.11.07

Schmollende Pinguine und Foto vom Foto.

So, im November hängt der Haussegen bei den Pinguinen ein wenig schief, offensichtlich:


Wird aber bestimmt wieder :)

Und Dennis hat mir was geschenkt. Vielleicht nicht ganz uneigennützig, eventuell war er auch der miesen Bilder, die ich hier immer so zeige, überdrüssig, aber jedenfalls präsentiere ich nicht ohne Stolz:


Eine analoge Spiegelreflexkamera!
Ich bin noch sehr am Anfang, aber es macht viel Spaß. Leider wurde beim ersten Film wohl was bei der Entwicklung falsch gemacht, weshalb die Bilder teilweise gestreift und komisch sind, aber morgen hol ich den zweiten Film ab und kann dann hoffentlich - wenn Danny und ich dann endlich auch mal das Scannendruckenkopierengerät anschließen hier - erste Ergebnisse präsentieren.

Ich verzichte an dieser Stelle bewusst darauf, mich über meinen Hiwijob zu beklagen, da geschätzte fünfundneunzig Prozent meiner Leserschaft eh schon oft genug in den Genuss meiner Hasstiraden kommt. Wer trotzdem Interesse hat, melde sich bitte :D