24.2.08

Etwas Werbung in eigener Sache.

Ich weiß jetzt nicht, wer von meiner geneigten Leserschaft auch zu Dennis' geneigter Leserschaft gehört und das Folgende deshalb schon längst kennt, langweilig findet und deshalb jetzt frustriert mit halbvollen Gläsern und Essensresten nach dem Monitor wirft - es kann mir aber auch egal sein, denn es ist nicht mein Monitor, der dann zu Schaden käme und außerdem ist es mein Blog und ich bestimme hier, HA!

Dennis hatte da nämlich neulich eine fabelhafte Idee und eben weil ich die so fabelhaft fand, bin ich sogleich mit ins Boot gesprungen und präsentiere deshalb Das Kameraexperiment!
Es ist im Grunde sehr simpel: An allen möglichen Orten werden frankierte und mit Dennis' Postanschrift versehene Einwegkameras ausgesetzt, die im Idealfall adoptiert, vollgeknipst und dann eingeschickt werden. Wir entwickeln die dann und stellen die Fotos auf obiger Seite online.
Das könnte durchaus eine ganze Menge Spaß bringen. Jedenfalls hab ich heute eine Kamera im Stuttgarter Hauptbahnhof ausgesetzt und hatte ordentlich zu tun, einen Mitmenschen, der der Ansicht war, ich hätte meine Kamera vergessen und der sie mir wiedergeben wollte, abzuschütteln. Mal sehen, was draus wird.
Und wer Lust hat, mitzumachen, kann sich auf den bekannten Wegen gerne melden.

Weiterhin war ich heute in der Staatsgalerie um mir die Sonderausstellung "Pop Art Portraits" anzugucken. Die war soweit... okay. Für 6€ (Das sind ZWÖLF MAAK, ey!) hätten es zwar durchaus ein paar Exponate mehr sein dürfen, aber im Großen und Ganzen entsprach es den Erwartungen. (Und ich habe immerhin gelernt, dass Roy Lichtenstein an seine berühmten Comcibilder eigentlich den Anspruch hatte, dass sie so schrecklich und hässlich sein sollten, dass keiner sie sich aufhängen wollen würde - das hat wohl nicht ganz funktioniert...)
Im Foyer hatte außerdem die L-Bank einen Fotoautomaten aufgestellt, in dem man für einen Euro (ZWEI MAAK!) Passbilder im allseits bekannten Andy Warhol-Stil bekommen konnte. Einer besonders interessierten Dame, die nicht nur allen, die sich fotografieren ließen, über die Schulter schaute, sondern auch noch die Ergebnisse kommentierte, war zuvor wohl nicht bewusst gewesen, dass die Bilder am Ende dann doch etwas, äh, verfremdet aussehen und sie echauffierte sich lautstark über diesen "Betrug". Es gibt diese Betrug-Schreier also tatsächlich auch im echten Leben außerhalb von RTL Explosiv. Wie schön.

Kommentare:

Ingi hat gesagt…

Ach Fräulein, zu spät mal wieder. Drei Wochen früher, und ich hätt eine in Reykjavík ausgesetzt.

Claudi hat gesagt…

Ja du, Timing ist derzeit absolut nicht meine Stärke... :(

anna hat gesagt…

es hört sich an wie eine gute idee *gutfind*
tun sie mir mal die adresse von dem herrn da zukommen lassen, ich bin in den nächsten wochen sowohl hier, als auch im süden des landes, als auch in der neuen heimat dann, da findet sich sicher ein lauschiges plätzchen für so ein ding! (hahaha, und ich hab schon eine ganz großartige idee, wo man eine aussetzen könnte, aber das geht erst demnächst dann :))