6.5.08

And it burns burns burns...

Liebes Tagebuch, heute hat es hier gebrannt.
Zum Glück nicht hier im Haus, aber direkt gegenüber. Und ratet mal, wer die Feuerwehr gerufen hat. Richtig, ich. Okay, Tim hat entdeckt, dass da was nicht in Ordnung ist, aber ich musste anrufen, weil ich die Hausnummern und alles kenne. (Und durfte mich blamieren mit dem sagenhaft dumen Satz "Ja, äh, hallo, ich, äh, ich brauch die Feuerwehr". Alter!)
Ich konnte meine Botschaft dann noch etwas eloquenter ausführen und die Herrschaften in neonrot respektive dunkelblau (Ja, werte Menschen aus anderen Bundesländern, wir haben blaue Polizei!) waren auch binnen kürzester Zeit vor Ort.
Da sah das dann so aus, oben jedenfalls:


Unten vorerst so, zum Schluss war die ganze Straße voller Löschzüge und sonstiger Einsatzfahrzeuge:


Dann kam natürlich die große Leiter zum Einsatz...



... und ein Fenster in der Wohnung musste dran glauben, aber irgendwo muss das Wasser ja auch rein...


(Das Licht da an den Fenstern ist nicht vom Feuer, sondern von Scheinwerfern und Taschenlampen der Feuerwehrleute in der Wohnung. Weil rausgelodert ist zu keinem Zeitpunkt was. Nämlich.)
Ja.
Jedenfalls waren die Leute, denen die Wohnung gehört, nicht zuhause (zu der Zeit war ja auch Fußball...), weshalb es glücklicherweise keine Personenschäden gab - ob der Leguan, der sich in der Wohnung befand, überlebt hat, konnten wir nicht erkennen, als sein Terrarium rausgetragen wurde. Ich hoffe hier auf die baldige Berichterstattung der örtlichen Presse.

Ich für meinen Teil warte jetzt mal ab, bis meine Zeugenaussage aufgenommen wird (Vielleicht finde ich bis dahin ja bessere Worte und frisiere meinen Anruf einfach. "Mir dünkt, im Domizile gegenüber wütet eine Feuersbrunst. Ich ersuche untertänigst das Senden einer oder mehrerer Hilfseinheiten") und beginne außerdem morgen mit den Vorbereitungen für meine Darmspiegelung. Und auch das wird natürlich an dieser Stelle breit getreten. Im übertragenen Sinne.

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