28.8.08

Awwww. Einfach nur awwwww.

Nun also zu den bereits angekündigten Patenfaultieren.
Archäää, Dennis und ich fanden uns also im Zoo von Nordhorn ein und widmeten uns erstmal dem Rahmenprogramm: anderen Tieren und rauchen (Okay, Dennis und ich nicht...).
In weiser Voraussicht erstanden wir gleich am Eingang generisches Pressfutter für alle Tierarten und Kolbenhirse für die Wellensittiche. Nach einer recht... berührungsintensiven Begegnung mit ein paar Ziegen büßten Dennis und Archäää zwar sämtliche Vorräte des Pressfutters ein (auch wenn die Ziege vielmehr an der Tüte interessiert schien), aber da es dann eh zu regnen begann, sank auch bei den Tieren die Lust aufs Gefüttertwerden. Okay, den Wellensittichen war das Wetter eher egal, sie stürzten sich wie die Bekloppten auf alles Menschliche mit Kolbenhirse (Es ist ein sehr schönes Gefühl, die Arme voller Wellensittiche zu haben) oder nutzten Dennis' Revers für ein kleines Nickerchen.
Und dann war es soweit. 18.00 Uhr, Zeit für unser persönliches Treffen mit den Faultieren. Ich hatte sehr gehofft, sie anfassen und füttern zu dürfen, aber ich hielt es nicht für sehr realistisch. Ist ja auch Stress für die Tiere, angegrabbelt zu werden... Aber hey, wir reden von Faultieren, den eventuellen Erfindern der Duldungsstarre und des ruhigen Gemütes. Und so wurden die drei zwar ordentlich gerüttelt, um aufzuwachen, aber letztlich zeigten sich nur Mama und Kind willig - der Vater schlief seelenruhig weiter und ließ sich auch mit Essen (sie lieben Avocados!) nicht locken.
Wir streichelten die Faultiere dann sehr ausgiebig (gaaanz weich sind die!), fütterten die Willigen unter ihnen und wurden schließlich doch noch mit etwas Action belohnt, als die Mama recht agil durch den Käfig kletterte und das Kleine sich gut festhielt und die Aussicht genoss.


(Ich hab einfach mal ein Foto aus Dennis' Flickr-Dings geklaut, weil ich selber nur gefilmt habe, beziehungsweise habe filmen lassen.)
Nach der Klettereinlage richtete sich dann auch Frau Faultier gemütlich ein und schloss die Augen und wir zogen weiter zu Archäääs Patenputen. Mit denen durfte sie im Stall sitzen, während wir uns mit dem zum Zoo gehörenden Bauern über den Zoo, Tiere im Allgemeinen und unser Faible für Tauben im Besonderen unterhielten. Bei weiterhin sintflutartigem Regen
gab's dann noch Grillgut und nach einem kurzen Abstecher im Souvenirladen befanden wir uns auf dem Heimweg.
Es war jedenfalls wunderwunderschön, der Zoo Nordhorn ist auf jeden Fall zu empfehlen, Faultiere sind einfach die besten Tiere der Welt und meine Patenschaft möchte ich auch verlängern. (Nicht zuletzt, weil es tatsächlich die Paten sind, die den Tieren Namen geben - allerdings nach dem "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst"-Prinzip. Man muss also schnell sein.)

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